New Plymouth

31.12 2016

Nachdem man sich gut ausgeschlafen anschließend gefrühstückt hatte, was dann alles bis kurz vor Mittag gedauert hat, ging es nach New Plymouth, denn unser Campingplatz liegt circa 15 km davon weg. Dort besuchten wir die ISite, an die auch Museum integriert ist. Dort wird beispielsweise das Leben in Plymouth zu dessen Gründung ausgestellt – die Stadt war eine der ersten weißen Siedlungen in Neuseeland. Die weiteren Ausstellungen konnten wir leider nicht betrachten, da unsere nur kurze Parkzeit vor der ISite abgelaufen war. Eventuell holen wir das ja im nächsten Jahr nach 😜. Die weitere Parkplatzsuche stellte sich als etwas zeitintensiv heraus, weshalb wir schließlich einfach von „Pack n Safe“ auf dem Supermarktparkplatz unsere Erkundungsexpedition starteten.

An einem Bäcker kamen wir schließlich abrupt zum stehen, als wir richtiges! Brot sahen, das musste einfach mit. Mit dem Laib im Gepäck auf der leider erfolglosen Suche nach einem günstigen Friseur für Julia landeten wir dann irgendwann am Indischen Ozean, und schlenderten etwas über die Promenade und machten es uns schlussendlich dort gemütlich, bis wir gegen halb 4 wieder zum Campingplatz wollten.

New Plymouth

Strand
Auf dem Weg lag allerdings ein Sushi-Laden und Eva und ich haben aus Neugier gleich mal eine Packung gekauft, allerdings die vegetarische Variante mit Gürkchen, Paprika und Avocado, was echt richtig lecker war. Besonders der Ingwer, den es dazu gab.

Das erste Sushi
Um wenigstens etwas besonderes zu Silvester zu haben, und um noch einen 6 Cent-Pro-Liter Tankgutschein abzugreifen ging es für uns Jungs noch schnell in den Pack n Safe rein, um zwei Flaschen L&P zu kaufen, wohl DIE Limo hier. Mit den Tankgutscheinen verhält es sich eigentlich recht simpel, kauf was in dem Laden, wir drucken dir nen Coupon und du kannst bei fast jeder Tanke günstiger Tanken.

Zurück auf dem Campingplatz ließen wir erst mal bis halb 9 den Nachmittag in gemütlicher Runde mit lesen verstreichen bis es dann Abendbrot gab – Pizza. Die war zwar eher ein mit Tomatensoße und Käse gefüllter Tortilla, weil wir keinen Pizzaboden sondern nur noch das finden konnten, es war allerdings trotzdem ein Träumchen.

Danach haben wir uns dann irgendwann unsere Campingstühle und ein paar Gummibärchen geschnappt und sind zum Strand gelaufen, der nur ein paar Meter von hier entfernt ist – man kann das Meer im Zelt rauschen hören. Und dann war es plötzlich Mitternacht, 2017 war da und wir beschlossen spontan ein kleines Mitternachtsbad im Indischen Ozean zu nehmen, was allerdings recht kurz ausfiel. Nach der warmen Dusche und allseitiger Frohjahrsbekundungen ging es dann auch schon ins kleine Zeltchen zurück.
An dieser Stelle wollte ich mich noch kurz bei allen bedanken, die es mir ermöglicht haben, diese Reise zu unternehmen, sei es mit Tipps und Ratschlägen, oder materiellen Gütern. Danke euch allen! Besonders zu erwähnen sind Grossi, deren Windjacke hier häufig im Einsatz ist, Omi, deren Wollsocken meine Füße jeden Abend warm halten und die auch gerne mal verliehen werden, und Opas Wanderschuhe, ohne die die 10 Stundenwanderung sicher nicht so angenehm gewesen wäre. Natürlich auch Danke an alle anderen. Ich wünsche euch auch hier noch mal ein Frohes Neues, ist ja für euch auch bald soweit, und einen guten Rutsch!

Eure Kiwis


30.12 2016

Nach einem gemütlichen Frühstück auf dem Parkplatz ging es in die wenige Schritte entfernte Innenstadt von Hawera, deren Touristische Highlights uns allerdings nichtmal die Tourusteninfo nennen konnte. Also schlenderten wir nur ein bisschen durch die Läden, besonders der Buchladen hat es uns angetan, wo Chris sich dann den ersten Teil von Eragon gekauft hat, sowie einem Second-Hand Shop, in dem sich die Mädels ein paar CDs fürs Auto besorgt hatten. Dann ging es weiter nach New Plymouth, wo die Mädchen einkaufen und tanken gefahren sind, während wir schon einmal zum Campingplatz gefahren sind, um auch über Silvester ein Plätzchen zu haben (wir haben seit dem Vorfall vor ein paar Tagen eine kleine Paranoia nichts mehr zu bekommen). Dieser liegt wieder in direkter Nähe zum Meer, welches man leider aber nicht von unserem Platz zu sehen ist. Geparkt haben wir abseits auf einem kleinen Hügel, wo ich auch gleich mal das neue Zelt aufgestellt habe. Dieses hat den Namen Sarg bekommen, und nicht von ungefähr, denn viel größer ist es nicht, zum schlafen reicht es allerdings vollkommen. Übrigens heißt unser Auto jetzt seit ein paar Tagen Hugo.

Sarg

Nachdem Julia und Eva vom einkaufen zurück kamen wurde auch deren Zelt aufgestellt, und Julia und ich sind fleißig alle Akkus aufladen gegangen, während die anderen beiden ein bisschen Sport getrieben haben. Dann gab es schon ziemlich bald Abendessen (Brokkoli, Reis und Käse-Sahne Soße ohne Sahne), das hervorragend schmeckte. Anschließend haben wir uns alle ins Zelt der Mädels gekuschelt, und den Ersten Herr der Ringe geschaut, welchen Eva vorgestern gekauft hatte. Und dann war auch schon Zeit für die erste Nacht im Sarg, die allerdings sehr angenehm war.

4 Gedanken zu „New Plymouth“

  1. In knapp zwei Stunden beginnt »Euer 2017«. Viel Erfolg weiterhin und beste Freude bei der Fortsetzung dieser Reihe toller Erlebnisse. Es ist wunderbar, dass wir alle über diesen Blog Anteil nehmen können. Uns ist zum Ritual geworden, morgens erst mal nachzusehen, wie’s in Neuseeland läuft. Eine grosse Freude täglich lesen zu können, dass es Euch gut geht und was Ihr alles erlebt. Happy New Year!

  2. Auch aus Wuppertal die besten Neujahrsgrüße .Viel Spaß im „Sarg“werden es auch einmal Testen.Hoffentlich bleibt Hugo so gesund wie Ihr.Alles Liebe Ruth u.Rolf

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