Auckland

14.12 2016

Heute ging’s früh raus, schon um halb 7 waren wir auf den Beinen, um unsere Sachen zu packen und mit dem Bus in die Blockhouse Bay zu fahren, wo wir das Auto abgeholt haben. Mit dem Autohändler sind wir dann zur nächsten Postfiliale gefahren, wo Formulare zur Ummeldung bereit lagen. Die ging auch ziemlich schnell, in unter 10 Minuten war das Auto für 9$ umgemeldet. Dann wurde bar bezahlt und man ging seiner Wege – bzw. wir konnten endlich fahren. Die erste Fahrt führte uns in die Werkstatt, bei der wir gestern Abend noch angerufen haben, um für heute n Termin zu buchen. Tja, Pech gehabt, der wohl etwas komisch denkende Typ am Telefon gestern hat aufgeschrieben, dass wir heute eine Buchung beantragen würden, nicht für heute die Buchung haben wollten. All in all, wir hatten keinen Termin, und die Werkstatt keine Zeit für uns. Uns wurde dafür aber eine andere Werkstatt empfohlen, die allerdings auch keine Zeit hatte. Der Mechaniker dort meinte aber, dass das so kleine Schädchen sind, dass wir die auch bequem selbst reparieren könnten, und schickte uns zu einem Ersatzteilhändler, wo wir auch alles bekamen, und sogar nur für 70$! Das ist nur die Hälfte des Werts der ganzen Teile, und weit aus weniger als die veranschlagten 200$, die uns der Autohändler dafür abzocken wollte. Keine Ahnung allerdings, warum wir 50% Preisnachlass bekommen haben – aber wir wollen nicht klagen 😉

Nachdem wir alles zusammen gebastelt haben, haben wir überlegt was wir jetzt machen. Weil wir nicht wussten, wo wir in Auckland gut nachts parken und im Auto pennen könnten, beschlossen wir direkt auf den nächsten Campingplatz zu fahren. Der liegt ca eine Stunde südlich der Stadt in Te Kauwhata und ist eigentlich umsonst, man spendet aber für die Pflege des eigentlich als Parkplatz mit Toilettenhäuschen zu bezeichnenden Campingplatz eine freiwillige Gebühr von 5$, was für ne Übernachtung echt klar geht. Jetzt schlagen wir n bisschen die Zeit tot, es ist nicht so super Wetter, und wir überlegen uns, wie man noch ein Vorzelt an das Auto basteln könnte, gegen die Sonne, oder wie jetzt, gegen Regen.


12.12.2016

Heute konnten wir erstmal schön ausschlafen, da keine Termine anstanden wie die letzten Tage (Konto, Automarkt, etc.). Das bedeutet ich war schon um 8am munter und auf den Beinen. Mit dem Frühstück ließen wir uns Zeit, auch diesmal musste der Host zur Arbeit, und wir hatten wieder das Haus für uns. Er bekam zum Dank wieder die Tannenbaumkerze. (Kleiner Einschub: Die Weihnachtsbäume sind hier keine Tannen, sondern andere Bäume, deren Namen ich allerdings nicht kenne. Die Form ist wie bei uns, die Nadeln sind allerdings eher wie bei Pinien)

Da wir heute alle Zeit der Welt hatten haben wir auch das Packen in einem sehr gemütlichen Tempo erledigt, und da das Meer nicht weit ist, sind wir danach dahin gejoggt. Es war ein wunderschöner fast menschenleerer Sandstrand, mit einer tollen Sicht auf die Bucht vor Auckland.
Wir sind allerdings nicht schwimmen gegangen, weil wir keine nassen Badeklamotten im Rucksack haben wollten – bei den Temperaturen wären die allerdings wahrscheinlich in ein paar Minuten in der Sonne getrocknet. Zum Mittagessen gabs Pommes aus der selben Bude wie gestern Abend – 1,60$ für jeden für eine geteilte Portion sind hier unschlagbar günstig.
Gegen 2:40 pm ging’s mit dem Bus nach Auckland, wieder überraschend günstig für nur 2,50$ für jeden – uns hat’s nicht gestört, im Gegenteil. Mit ganzem Marschgepäck ging es dann zum Hostel, das sich allerdings am anderen Ende der Hopsen Street befindet, die dazu auch noch eine Steigung hat, das Ankommen war also anstrengend. Nach einer gefühlten Ewigkeit kam dann jemand zur Rezeption, wir konnten einchecken und sind dann direkt auf unser 12 Zimmer gegangen.
Das ist wie man sich ne klassische Bettenburg nun mal eben vorstellt, 6 Hochbetten voll mit Leuten. Aber für 2 Nächte durchaus angenehm, evt kann man sich ja auch gleich ein paar wertvolle Tips abgreifen.

Dann sind wir wieder in die Stadt gegangen, um einen Beutel aus einem anderen Hostel gleich in der Nähe abzuholen, den Eva und Julia dort vergessen hatten. Das stellte sich allerdings als schwierig heraus, da deren Gepäcklager locker 100 Teile und mehr hatte – den Beutel habe ich zumindest heute nicht gefunden. Morgen probiere ich es mit ein paar Infos mehr noch einmal. Fürs Abendessen und zukünftige Frühstücke haben wir dann im Countdown für 10$ eine Packung Toast, Himbeermarmelade und 2 Limo gekauft. Auf dem Rückweg sind wir dann auf einen supergemütlichen Platz gekommen, auf dem Urban Gardening betrieben wurde.
Überall standen Liegestühle und Sitzsäcke rum, es lief leise Musik im Hintergrund, total schön, und das Beste – und zugleich verwunderliche – fast niemand genoss hier den Sonnenuntergang. Danach war es hier allerdings so kalt, ich trug ne kurze Hosen, T-Shirt und FlipFlops, dass es uns wieder ins Hostel zog, wo wir nach einer gemütlichen Runde Fernsehen im Aufenthaltsraum schnell einschliefen.


13.12.2016
Die Nacht war gefühlt sehr kurz, trotz Ohrstöpsel war es die Nacht über sehr laut, mag eventuell an dem geöffneten Fenster und dem Verkehrslärm liegen, den man in Hänner ja überhaupt nicht kennt. Nach einer schönen warmen Dusche ging es dann auch wieder in die Stadt, um hier endlich ne Prepaid Card zu kaufen. Vorher gabs aber nochmal Marmeladenbrot im Urban Garden. Hier wurde wohl auch gerade ne Abschlussfeier gefeiert, zumindest liefen ein Haufen Leute in schicken Klamotten und diesen Umhängen und Hüten von Collageabschlüssen rum. War sehr interessante das alles zu beobachten. Bei Vodafone haben wir dann die Prepaid Card gekauft, und sind danach nochmal zum Hostel, um nochmal zu versuchen, den Beutel der Mädels abzuholen – wieder vergebens. Danach sind wir die knapp 2,5 Kilometer zum Mount Eden gelaufen, was sich definitiv gelohnt hat. Die Aussicht über die Stadt ist awesome.

 

Deshalb haben wir auf dem erloschenen Vulkan auch gleich ein paar Stunden oben gelegen, und das Wetter genossen. Es ist auf jeden Fall sehr interessant, in den Krater rein zu gucken, oder drüber hinaus in die Stadt, die sich in alle Richtungen erstreckt. Nach dem Rückweg, der an einem Hockeyspiel vorbei führte, was wir für ne Weile anschauten, kamen wir quasi direkt vor Julias und Evas Hostel an, weshalb wir nach einer Bestätigung von Eva, dass das Ding endlich aufgetaucht ist, noch ein 3. Mal nach oben gegangen sind und zum Glück diesmal den Beutel bekommen haben. Danach wollten wir dann nen Termin für ne Werkstatt bekommen, denn dank Mama konnte ich genug Geld für das Auto mit der Kreditkarte abheben, um es morgen um 9 zu kaufen. Wir müssen nur noch Öl nachfüllen und die Nummernschildbeleuchtung fixen lassen. Zumindest war das n bisschen schwierig, da meine Prepaid Card wohl nicht richtig aufgeladen wurde, jetzt muss ich dafür morgen nochmal irgendwie zum Vodafone Shop…

Den Termin haben wir dann zum Glück über Christophs Handy bekommen. Da der heutige Tag so erfolgreich war, Geld bekommen, Auto fast gekauft, endlich mobile Daten und was man sonst mit nem Telefon machen kann, sind wir jetzt wieder im Hostel und entspannen. Morgen müssen wir früh auschecken, um pünktlich mit dem Bus zum Cardealer zu fahren.

Satz mit X – war wohl nix. Wir haben auf unserem Zimmer als wir hoch gegangen sind richtig coole Leute kennengelernt, zwei Hamburger, einen Schaffhausener, einen aus Tokio und einen Franzosen. Wir haben noch ziemlich lange geschnackt, und sind dann später im Hostelkeller Billiard spielen gegangen. Die Hamburger haben gerade ihr Studium beendet und reisen um die Welt – sie sind vorgestern aus Hawaii angekommen. Freundlicherweise wurde mit den anderen geteilt, die Hamburger spendierten Schokolade, der Schweizer stellte eine Flasche Wein zur Verfügung, was bei den Preisen hier echt Mega lieb ist. Auf jeden Fall war der Abend sehr interessant und lang, wir waren erst um halb 1 im Bett…

 


11.12.2016

Frühstück

Heute ging es wieder nach Greenlane, da dort heute der allsonntagliche Carfair von Auckland war. Nach einem Frühstück auf dem Bahnhof (Toast, Erdbeermarmelade & Avocado) sind wir dann zum Racecourse gelaufen und haben uns ein bisschen umgeschaut. Schnell haben wir wieder einen Toyota Estimate gesehen, diesal in Weiß und für 4700$, dafür aber in erheblich besserem Zustand und mit nur 200.000 Kilometern auf dem Buckel. Nach einer Probefahrt und intensivem Mechanical Check von Mechanikern auf dem  Gelände, war für uns klar: der wirds! Weil wir hier allerdings noch kein Geld aus Europa haben, unseren Bankaccount gibt es ja erst seit gestern, konnten wir nur in Vorkasse gehen, welche 200$ betrug und uns unserer gesammten Bargeldreserven entledigte. Bis also das Geld kommt müssen die Kreditkarte und noch ein paar Dollar hier auf dem Konto reichen. Dafür haben wir wenigstens den Preis auf 4.500$ gedrückt.

Um das neue Mobile zu schützen sind wir danach in einen ziemlich versteckten Elektromarkt und waren dann bei PizzaHut mittagessen.

Danach sind wir wieder durch die Stadt getigert, nur der Rückweg zum Host stellte sich als etwas schwieriger heraus als üblich, zumindest bis uns dann endlich auffiel, dass Sonntag ist, und die gewählte Buslinie gar nicht fährt…

Eine Stunde später angekommen musste man sich erstmal von den anstrengungen des Tages erholen, vorher allerdings benötigte die Wäsche eine Reinigung. Das haben wir dann auch mit bravour gemeistert

Mittagsschlaf

(zugegeben, der Host hat uns geholfen, aber dass wir das nicht hinbekommen haben lag natürlich nur an der fremden Maschine)

Wir revanchierten uns, indem wir ihm halfen neues Parkett in den Keller zu bringen und einen Busch in seinem wunderschönen Garten zu schneiden. Kann man mal machen wenn man hier 3 Tage umsonst schlafen darf.

Zum Abendessen gab es diesmal selbstgekauftes Fish and Chips und ein Interessantes Gespräch über chinesische Geschichte und Weltpolitik.

Men at Work

der Garten


10.12.2016

Heute Morgen gings früh raus, um halb 7 klingelte der Wecker, denn wir mussten wieder zurück nach Ellerslie, wo wir gestern für 9 am einen Termin bekommen haben. Da wir allerdings noch ein bisschen zeit hatten, und noch nichts gefrühstückt, gings ermal in den nächsten Supermarkt um dringend benötigte Köstlichkeiten zu besorgen.

Lecker!

Das Konto zu eröffnen ging dank guter Beratung sehr schnell, zumal die Beraterin auch in nem Affenzahn gesprochen hat. Jetzt sind wir stolze Besitzer eines Kiwikontos und der dazugehörigen Karte.  Unsere Steuernummer konnten wir auch gleich dort machen, mussten dafür allerdings noch etwas mit der Karte kaufen, warum hab ich auch nicht so richtig verstanden. Weil PizzaHut noch nicht offen hatte gabs Avocado auf Toast. Da nun die Sache mit dem Konto geklärt war, sind wir wieder zurück in die Stadt gefahren, allerdings nicht ohne vorher den Autohändler zu fragen, ob man auch mit PayPal zahlen könne – das geht schneller als ne Überweisung aus Übersee. Kein Problem. Aber trotzdem erstmal gespannt auf den morgigen Automarkt. Mit dem Zug gings zurück in die Stadt, um für Chris n neues Mobile zu besorgen – versuchen uns das jetzt anzugewöhnen, Handy sagt hier nämlich keinem was, man wir eher schräg angeschaut, warum man denn „handlich“ sagt. Jetzt nicht nur stolzer Besitzer von Konto und Karte, sondern auch eines neuen Smartphones ging es zurück zum Host, wo ich hier schon wieder ewig an dem Blog tippe. Mal schaun was der Tag noch bringt. Cheers

Das Abendessen war der absolute Hammer, nicht nur wegen des Currys, das Sinjat uns gekocht hat (es war auf jeden Fall viel Ingwer, Zitronengras Rindfleisch und Brokli drin, dazu gab es roten Reis) sondern auch die Gesprächsthemen waren interessant. Ich kann nicht mehr alles rekapitulieren, aber da das hier eine Art WG ist waren ein Chinese (Host) zwei Franzosen und wir am Tisch, man kann sich vorstellen wie interessant das werden kann. Leider reden hier alle sehr schnell, und vor allem die Franzosen mit hartem Akzent, so dass Christoph Schwierigkeiten hatte, mit dem CI zu folgen. Auf jeden Fall hat sich das Abendessen als sehr angenehm erwiesen, wo hier doch jeder den ganzen Tag eher seinem eigenen Ding nachgeht.

 


9.12.2016

Dank Jetlag beginnt der Tag schon um 3 Uhr morgens, was zugegeben etwas unpraktisch ist. Die so gewonnen Zeit kann man allerdings super in Recherche stecken, und so wusste ich als Christoph dann 4 Stunden später auch wach war, dass man sich auch Online ein Konto bei der KiwiBank einrichten kann, und sich dann ohne Konto bei der nächsten Filiale ausweisen kann.

Aber davor gabs erstmal Frühstück, und Julian war so lieb uns heute direkt Honig und Himbeermarmelade aufzutischen. Nachdem das kleine Gastgeschenk (ne Bienenwachskerze in Form eines Tannenbaums) überreicht war, und Julian dann zur Arbeit musste, hatten wir die Wohnung für uns allein und wir konnten gemütlich unsere 7 Sachen packen. 

Dann ging es mit dem Zug von Ellerslie, nach einem kurzen Frühstück im PizzaHut für Chris, nach New Market, wo wir gestern einen Autohändler gesehen haben.

Der sehr freundliche Händler führte uns zu einem Toyota Estimate Baujahr 2001, mit dem wir erstmal ne kleine Probefahrt unternommen haben – was gar nicht so einfach ist, wenn alles verkehrt herum ist, sogar Scheibenwischer und Blinker! An der nächsten Tankstelle wurde erstmal alles auf Herz und Niere geprüft.

Da wir aber noch nicht wissen, wie wir den Wagen am besten bezahlen, vor allem aber weil wir erst noch andere Autos auf dem Automarkt am Sonntag sehen wollen, wechselte der Wagen vorerst nicht den Besitzer. Dank des guten Wetters war der darauf folgende Stadterkundungsspaziergang super für gute Fotos, nur mit knapp 25 Kilo Gepäck und anfangs langer Hose eeeetwas anstrengend. Aber wofür hat man denn alles dabei, kurze Hose und FlipFlops machen den Tag angenehm. Auckland ist sehr interessant, weil es hier so hügelig ist und sich quasi alle 20 Meter die Perspektive verändert.

 

Das Beste ist aber das Meer, dank dem eine kühle Brise durch die Stadt weht und dank der man wiederum überhaupt nicht merkt, dass man völlig verbrennt.

super Wetter am Hafen

Weil wir unserem Host gesagt hatten, dass wir gegen 7 bei ihm sein, mussten wir ein bisschen Zeit totschlagen, was ja in ner fremden Stadt nicht schwer ist. Wir sind also ziemlich lange rum gelaufen und haben so dies und das gesehen, bis wir den schönen  Albert Park gefunden haben, in dem wir uns kurz erholen wollten. Daraus wurde allerdings leider ein langes Erholen, weshalb wir auch, nochmals verstärkt durch dreimaliges Umsteigen von Bus und Bahn, viel zu spät beim Host ankamen. Der lebt im Norden Aucklands wieder sehr im Grünen mit nem sehr schönen Garten. Er selbst wirk allerdings etwas, sagen wir mal passiv, was wir mal auf unsere Unpünktlichkeit geschoben haben – wer kanns ihm verdenken? Nachdem wir uns vorgestellt und alle Sachen geklärt waren  sind wir dann ziemlich zügig  um halb 11 ins Zimmer marschiert, der Tag hat geschlaucht.

Skytower
der Hafen
chillen im Park

Packesel

8.12.2016:

Frühes ins Bett gehen führt zwangsläufig zu frühem Aufstehen, um halb 5 waren beide wach. Aber wie sagt man so schön? Morgenstund hat Gold im Mund, deshalb blieben wir erstmal entspannt bis 9 im Bett. Dann duftete es nämlich nach Toast, und wir gingen zum Fühstück. Das bestand aus Toast und etwas „typical Kiwi“ namens Marmite…

Marmite
Marmite

Hätte ich mal Omis köstliche Erdbeermarmelade mit genommen, die hab ich da echt vermisst. Marmite riecht ähnlich wie Sojasoße, und schmeckt wie Balsamico Essig, nur viel intensiver und schlimmer. Zum Frühstück absolut nicht unser Fall gewesen! „We take the Honey now“

Nachdem der erwartete Anruf vom Airport um halb 11 immer noch nicht kam, beschlossen wir in die Stadt zu fahren, um einerseits Chris‘ Smartphone zu reparieren, das plötzlich n Riss im Display hatte, und andereseits den Bankaccount und die Steuernummer zu beantragen. Durch Zufall landeten wir von der Reperaturwerkstatt kommend auf dem Bahnhof und fuhren nach Newmarket, wo die

tolle Hütchen
tolle Hütchen

Kiwibank ihren Sitz hat. Die hatte aber keinen Termin mehr frei und heute wohl auch keine Zeit dafür, weshalb wir etwas durch die Stadt liefen, übrigens bei Regen und ca. 19 Grad. Haben uns dann ein paar Outdooraustatter und Second Hand Shops angeguckt sowie auch 2 Handyladen – just in case.

 

 

lecker
lecker

Geführt vom goldenen M verschlug es uns in die Westfield Mall, wo ich mich allerdings zu Gunsten eines leckeres indisches Erbsengerichts umentschied – köstlich. Die Limofontäne aus der Flasche war allerdings nicht so toll, und ohne Ersatzklamotten auch etwas ungünstig.

kleiner Kohlensäureunfall
kleiner Kohlensäureunfall

 

Da aber just als wir den Bahnhof Ellerslie erreicht haben der Aiport anrief, dass er um 4pm den Rucksack liefern würde, war auch das kein Thema (tatsächlich kam der Rucksack schon um 3 an 😉 )

 

... -_-
… -_-

Um das generelle Lebensmittelangebot hier mal auf den Schirm zu bekommen gingen wir in den Supermarkt in der Mall, und sind auf ein sehr vielseitiges Angebot von Fanta gestoßen. Die Preise sind allerdings bei allen Produkte wie erwartet recht gesalzen.

thumb_img_0509_1024Auf dem Heimweg erfuhren wir dann auch noch, dass das Handy nicht mehr zu reparieren sei, es werden keine Ersatzteile mehr produziert, was ziemlich ungünstig ist… in jeglicher Hinsicht. Jetzt sitzen wir erstmal wieder gemütlich aufm Bett, und überlegen uns die nächsten Schritte. Wahrscheinlich eröffnen wir morgen einfach bei ner anderen Bank das Konto, obwohl uns die KiwiBank schon sehr zusagt, hat nämlich die meisten Filialen. …Andererseits, wer holt sein Geld noch beim Schalter?

 


7.12 2016:

Mit dem Bus zum Host zu fahren war ne gute Idee, wir haben schon ein bisschen von der Stadt geseen, und konnten auch gleich mal unsere Kommunikationsskills unter Beweis stellen – den richtigen Bus zu finden war nämlich gar nicht so einfach.

Als wir dann gegen halb 1 in Ellerslie ankamen, haben wir uns erstmal auf die Suche nach der Adresse gemacht. Etwas später gefunden war allerdings niemand da, die Nachbarin sagte uns aber, dass Julian demnächt kommen würde. Wir parkten also unser Gepäck im Garten, machten einen kleinen Spaziergang und legten uns danach für ein kurzes Nickerchen auf die Gartenmauer. Wenig später kam dann unser Host, begrüßte uns herzlich und zeigte uns die Wohnung und unser Zimmer (Fotos: Auf gehts). Cirka eine Stunde später musste Julian wieder los, und wir beschlossen Bett bzw. Sofa, auf dem ich umgehend einschlief, ausgiebig zu testen… 4-5 Stunden lang. Aufs Abendessen verzichteten wir, waren noch gesättigt vom Flugzeugessen.


8 Gedanken zu „Auckland“

  1. Ist das alles spannend! Organisationstalent hast du ja und das wird sich prächtig weiterentwickeln dort – in Neuseeland!
    Hat dich dein Rucksack denn nun erreicht?
    Du bist doch mit dem Rucksack ans andere Ende der Welt unterwegs ……..
    Immer noch Glück bei der Geschichte:
    „Nur“ ein paar Tage ohne den Rucksack.
    „Nur“ Geduld und Organisationstalent gefragt.

      1. Na prima, dann ist ja alles im grünen Bereich.

        Balus Devise ist auch nicht schlecht: Probiers mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit………..

        Jetzt verfolge ich nur noch ganz getrost deinen Blog.
        Du und dein Rucksack, dein Freund und sein Rucksack, ihr seid gut angekommen am anderen Ende der Welt.

  2. Hallo Sven, Omi hat gerade deine Bilder gesehen. Sie freut sich, dass ihr gut angekommen seid. Schick mal eure Adresse, dann bekommt ihr ein Glas Marmelade 😉 LG Monika und Omi

  3. Moin Sven,
    wirklich nett, dass du ewig am Blog tippst für die Daheimgebliebenen!
    Und liebe Grüsse vom grauen Meer….
    zwar nicht aus Husum, aber aus Pewsum

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