Murchison

28.01 2017
Mit super Wetter und einem großartigen Frühstück begann der heutige Tag in Renwick. Es gab Spiegelei auf Toast und Toast mit Marmelade – kein Wunder das wir so viel Toast kaufen müssen… 

Nach dem üblichen Laden der Geräte und dem Veröffentlichen des Blogs machten wir eine kleine Tour durch die Stadt Blenheim. Diese ist sehr schön, klein und schnuckelig. Kein Gebäude ist über zwei Stockwerke hoch, wodurch die Sonne nahezu überall ungestört auf die Straße fallen kann. Überall sind Dekoelemente wie Pavilions, Blumenbeete und hübsche Laternen aufgestellt, und Bücherläden gibt es in Hülle und Fülle. Am Fluss wurde ein Park angelegt, durch den eine Schmalspurbahn fährt, eventuell ähnlich wie in Emden am Bahnhof, die Loks haben wir allerdings leider nicht zu sehen bekommen, und die 11 Kilometer lange Strecke wollten wir auch nicht lang laufen. Nachdem sich Chris eine Pizza geholt hatte verließen wir Blenheim auf dem Highway 63 und fuhren später weiter über den Highway 6. Hier gab es einige Baustellen, wir kamen aber gut voran – ohne Stau. Interessanterweise wird hier der Verkehr an Baustellen nicht etwa von mobilen Ampeln gesteuert, sondern tatsächlich von Leuten, die den ganzen Tag in Funkgeräte sprechend, ein Schild „Stop“ oder „Go“ drehend an der Straße stehen.

Die Straße erinnerte sehr an einen Highway im Mittleren Westen, endlos lang, schnurgerade und eingerahmt von von trockenem Grad bedeckten Bergen. Nur direkt neben der Straße erstreckten sich ebenfalls schier endlose Weinfelder. Wir machten ab und zu Halt, am schönsten war es an dem Fluss, dessen Bilder unten zu sehen sind. 

Am späteren Nachmittag kamen wir dann auf unserem Campingplatz an, der zwar etwas teurer war, aber deshalb auch top ausgestattet. Es gab eine große Küche, superschöne Waschräume, langsames aber immerhin vorhandenes WLAN und einen Gemeinschaftsraum, in den ich mich begab während Chris Sport trieb. Außerdem konnte man den Klängen von Countrysängern lauschen, die sich heute auf dem Platz eingefunden hatten, und ein Lied nach dem anderen zum Besten gaben. Gegen 8 Uhr machten wir uns dann an die Zubereitung des Abendessens, es gab köstliche Bratkartoffeln mit Brokkoli Käse-Sahne Soße. Ein Genuss. Während des Kochens und nach dem Essen gab es noch eine kleine Plauderei mit einem dänischen Ehepaar, das in Norwegen lebt und einem Pärchen in unserem Alter, ebenfalls aus der Ecke.  

Plastikessen beim Asiaten, damit man weis was es gibt

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