Renwick

27.01 2017
Mit einer famosem Idee starteten wir heute in den Tag, die sogleich umgesetzt wurde. Wir schnappten uns Toast, Marmelade und Nutella, schulterten unsere Campingstühle und liefen die paar Meter hinunter zum Strand, wo wir alles aufbauten. Wir frühstückten mit der wärmer werdenden Sonne im Nacken und dem Meer vor uns, mit einer tollen Sicht auf die Whites Bay und den Felsbogen, der sich zu unserer rechten aus dem Meer empor hob.

 

Eine Gruppe Mädchen lief gerade dahin und kletterte darauf, und wir, die gerade unser Frühstück beendet hatten uns auf eine tolle Sicht hofften, taten es Ihnen gleich. Auf halbem Weg dahin holte uns der Hamburger ein, mit dem selben Ziel begleitete er uns. Der Fels war schroff und scharfkantig, und wir kletterten, da wir nicht mit solch einer Unternehmung gerechnet hatten und nur FlipFlops dabei hatten, alle drei Barfuß.​

Der Blick auf die in morgendlichem Sonnenlicht getränkte Bucht, die in den unterschiedlichsten grün gelb und sogar Grautönen der Bäume vor uns lag war wunderschön, ließ man diesen aufs Meer streifen konnte man sogar ganz schwach am Horizont die Nordinsel ausmachen. Wir verweilten hier oben ein bisschen, kletterten dann hinunter und machten es uns noch ein bisschen am Strand gemütlich. 

Dann fuhren wir in die Library nach Blenheim, was hier ungefähr wie Blennem ausgesprochen wird. Leider brach dort das Internet zusammen, allerdings war dort ein Plakat, das wir durch Zufall bemerkten, das Jobsuchenden aufforderte sich zu melden. Da wir heute wieder an die 15 oder mehr Nummern fast erfolglos angerufen hatten (bei einem Orchard wurden wir auf eine Warteliste für ein Packhaus aufgenommen, was wir schonmal als Riesen Erfolg verbuchen!) fuhren wir zur genannten Adresse. Nach längerem Suchen sahen wir auf der Webadresse aber, dass man einen Termin bräuchte und riefen stattdessen die Nummer an. Wieder erfolglos – aber wir sind ja immerhin auf ner Warteliste.

Den restlichen Tag verbrachten wir wieder im wunderschönen Pollard Park und lasen im Schatten eines Baumes mit dem schweren Rosenduft in der Nase.

Wir hatten gar nicht gemerkt wie schnell die Zeit vergangen war, und konnten uns erst gegen 7 Uhr von unseren Büchern lösen. Praktischerweise gab es in dem Park einen öffentlichen, elektrisch betriebenen Grill, und wir beschlossen auf diesem unsere Nudeln mit Tomatensosse zu kochen – man spart wo man kann, auch am Gas. Nach knapp einer Stunde warten und erst warmen, nicht kochendem Wasser schlugen wir den Plan dann aber doch in den Wind, packten den Gaskocher aus und bereiteten unser Mahl so zu. Mit prall gefüllten Bäuchen fuhren wir dann gegen 10 Uhr zurück nach Renwick (unsere erste Nachtfahrt hier) auf den Parkplatz des Sport & Event Centre.

3 Gedanken zu „Renwick“

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