Hobbiton 

23.03 2017
Heute ging es zu dem Ort, in dem Tolkins Buch „Der Herr der Ringe“ und „Der Hobbit“ lebendig wurden, zu dem zauberhaften Ort der Im Film das Auenland genannt wird, und in der Realität Hobbiton. Anders als Gandalf kamen wir nicht mit einem Pferdekarren an, sondern mit dem Bus, aber der Reihe nach.Als eine der Touristenattraktionen Neuseelands schlechthin war schon um halb 10 Uhr morgens die Hölle los. Glücklicherweise fanden wir dennoch noch zwei Parkplätze für unsere Autos, und während die Mädchen bei den Autos warteten (sie waren hier schon), gingen wir Jungs zum Ticketschalter und versuchten, die nächste Führung mitzumachen. Das hat auch ohne Probleme geklappt, obwohl wir uns nicht sicher waren, weil schon so viel los war. Mit meiner nicht ganz ausgereiften Idee die Mädchen zu veräppeln, dass wir keine Tickets bekommen hatten, ging es zurück zum Auto. Der Witz ging nämlich nach hinten los, beim Verstecken der Karten hat Christoph seine Karten wirklich verloren, und somit hatte nur noch ich eine Ticket…

Zum Glück gabs am Schalter schnell ein neues, die Karte war nämlich schon verschwunden, als wir den Weg absuchten.
Wenige Minuten später saßen wir im Bus, der uns auf das Gelände des Filmset bringen sollte. Auf der Fahrt wurde ein Video gezeigt, wie die Filmcrew diesen einzigartigen und ganz besonderen Ort gefunden hatten, nämlich mit dem Helikopter. Das Thema des Auenlandes wurde eingespielt, und so eingestimmt ging es dann los ins Land der Hobbits.

Wir wurden durch die wunderschön angelegte Welt der Hobbits geführt und bekamen von Bilbo’s und Sam’s Höhle, die Wohnungen deren Nachbarn und der Festwiese , alles bis zum Green Dragon gezeigt. Das ist die örtliche Kneipe, wo wir uns an einem wunderbaren Ingwerbier gütlich tun könnten. Chris entschied sich aber lieber für einen wohlschmeckenden Cider. Nach zwei Stunden Führung wurden wir dann auch schon wieder zum Bus geführt der uns zum Ausgangspunkt zurück fuhr. Unser Guide war zwar nicht so überzeugend – Sie hat in furchtbar undeutlich und in einem monotonen Singsang erzählt, und zudem viele interessante Geschichten weggelassen, die wir dann im Nachhinein aber von Eva und Julia mitbekommen haben.

Dennoch hat sich der Ausflug ins Auenland unglaublich gelohnt, weil das ganze Set einfach atemberaubend schön ist, die kleinen Höhlen mit ihren runden Türen, die liebevoll gestalteten Gärten und der Detailreichtum machen den Besuch zu einem Must-Do, selbst wenn man (wie ich) bei jedem Film eingeschlafen ist. Allein für die Bilder, die wir mit Julias Kamera geschossen haben, hat es sich gelohnt!

Danach ging es nach Tauranga, wo abends ein bisschen Sport gemacht wurde, während ich geschrieben hab. Zum Abendessen gabs Pesto, danach einen gemütlichen Film im Auto.

ein kurzes Spiel?

Aussicht von Bilbos Höhle auf den Green Dragon und das Auenland
Bilbos Höhle

Ich bin etwas zu groß für diese Tür…
…und Christoph auch
Die Festwiese mit sicht auf Bilbos Höhle – der Baum in der Mitte ist komplett künstlich
Der Green Dragon links, die Wassermühle rechts, dazwischen spannt sich die elegante Bogenbrücke
Bilbos Höhle mit Kunstbaum
Angelplätzchen
Die Wassermühle
Prost!
Der Green dragon von innen
lauschige Plätzchen laden zum Verweilen ein

nette Nachbarschaft

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