Queenstown

11.02 2017
Vom platzeigenen Hahn geweckt begann der Tag heute recht früh. Nach dem üblichen Toast und Müsli fuhren wir dann auch schon nach Queenstown, über eine sehr schöne kurvige Strecke entlang des Sees, an dem die Stadt liegt. Anhalten und Fotos machen lohnt sich hier auf jeden Fall, der See ist von hohen Bergen eingerahmt, etwa so wie ich den Comer See in Erinnerung habe.

An die Seite fahren, Foto machen!

Prioritäten setzend führte uns unser Weg erst einmal zur Library, um Strom zu tanken. Leider hatte man nur eine halbe Stunde Internetzugang, was etwas doof war, aber immerhin etwas.

Also dann alles mehr oder weniger voll war beschlossen wir in die Stadt zu gehen, die wirklich ein absoluter Touristenmagnet ist, unglaublich viele Leute drängen sich durch die Straßen, was man von dem sonst so menschenleeren Neuseeland fast nicht mehr gewöhnt ist. Genießen konnte man die rege Geschäftigkeit auf jeden Fall.

Am meisten war natürlich vor der weltberühmten Fergbäckerei und dem dazugehörigen Burgerladen los, und wir reihten uns selbstverständlich direkt in die Reihe ein. Nach knapp 30 Minuten hielten wir unseren „Doubleferg with Cheese“ mit Pommes und Wasabi-Majo in der Hand. Was ein Koloss! Allein das Gewicht war schon gigantisch, ganz zu schweigen von dem Geschmack. Super saftiges Fleisch, das beste Brot das wir in Neuseeland gegessen haben (außer dem selbst gebackenen und dem aus New Plymouth) und die köstliche Soße machte dieses Mittagessen zu einem wahren Erlebnis.

Unglaublicher Andrang

Jeden Cent wert
Stolze Besitzer
Lecker!
Gefällt uns

Mit dicken Bäuchen und sehr zufrieden liefen wir dann weiter durch die Stadt, die aber wie immer, ein relativ kleines Zentrum hat. Am Hafen lagen Speedboote und andere Wasserfahrzeuge, am Pier gab es nette Cafés und in einem schönen Park am See fand ein großer Markt Stadt, auf dem allerhand Kuriositäten verkauft wurden, aber auch kunstvolle Jade- und Knochenschnitzerein oder Seifen in Cupkakeform.

Mittlerweile spät geworden mussten wir uns langsam einen Campingplatz suchen, was in Queenstown in einer günstigen Kategorie gar nicht so einfach ist. Da wir allerdings eh langsam mal wieder waschen müssen beschlossen wir, gleich auf den kostenintensiven Holliday Park zu fahren, und einen entspannten Abend vor dem Sprung zu haben.

Leider hatte dieser keinen einzigen Platz mehr frei, und so fuhren wir außerhalb der Stadt auf einen Doc-Platz, der wunderschön am See lag. Den Abend verbrachten wir am See mit Steineflitschen, lesen und einem Bierchen – an Abendessen war nach dem gewaltigen Burger nicht mehr zu denken. Der Vollmond ging auf und beleuchtete den Platz, und wir gingen zu Bett. 

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